Dienstag, 18. November 2014

Lebensmittelrundreise - Heute: Der Granatapfel

Hallo meine Lieben ;)

Ich dachte mir, ich mache mal was anderes und stelle euch hier jetzt regelmäßig Lebensmittel aus anderen Ländern vor. Mir ist nämlich aufgefallen, dass viele nur das kennen und essen, was sie im Supermarkt vor der Tür bekommen und das ist echt schade.
Findet ihr demnächst dann unter [Lebensmittelrundreise] :D

Jajaja...ich weiß, ich weiß, der Granatapfel ist vermutlich schon relativ bekannt, aber vielleicht schaffe ich es ja, euch noch was Neues über selbigen zu erzählen ;)
Aber erst mal zeige ich euch, wie ein Granatapfel aussieht.



Das ist ein türkischer Granatapfel. Wichtig: Sie reifen NICHT nach. Darum kauft sie immer schön dunkelrot, damit sie auch wirklich reif sind!

Granatäpfel kommen ursprünglich aus West-bis Mittelasien, wird inzwischen aber auch im Mittelmeerraum angebaut. Seinen Namen verdankt er den vielen kleinen Körnern im Inneren (vom lat. granum: Korn/Kern/Samen). Es ist auch kein Apfel, wie der Name fälschlicherweise impliziert, sondern eine Beere (oder besser gesagt, ein Grenzfall einer Beere).

Der Geschmack ist süß-säuerlich und die Frucht ist sehr saftig, darum sollte man diese immer in der Küche schneiden und nicht grad den weißen Kaschmirpulli dabei tragen, denn die Flecken gehen nicht wieder raus!

Der Granatapfel enthält viele, wertvolle Vitamine und Nährstoffe. Neben Vitamin B und C ist er ausserdem reich an Eisen und Kalium und enthält ausserdem Flavonoide und Polyphenole (gut gegen freie Radikale, die uns vorzeitig altern lassen, also reinhauen Mädels^^).
Was mich besonders freut: Granatäpfel sind für Allergiker wie mich besonders gut geeignet, da die Polyphenole Allergene neutralisieren. Da freut sich meine Haut ;)
Dank der enthaltenen Bitterstoffe wirkt sich die Frucht ausserdem positiv auf die Verdauung aus und hat sogar den Ruf der Fettverdauung auf die Sprünge zu helfen (ob da was dran ist, weiß ich allerdings nicht).
Es gibt sogar Studien, die belegen, dass Granatapfel Entzündungsprozesse positiv beeinflussen kann, wobei ich glaube, dass es da auch oft auf die gesamte Ernährung ankommt, denn niemand kann bisher mit Bestimmtheit sagen, warum das so ist.
Ausserdem hat man gestgestellt, dass sich das essen von Granatäpfeln positiv auf Bluthochdruck auswirkt, vor allem bei Menschen, die sich besonders fettreich ernähren...also liebe LCler...hin und wieder mal nen Granatapfel essen ;)
Aber vor allem muss man sagen: Sie sind einfach verdammt lecker :)

Und jetzt zeig ich euch mal, wie man die Kerne am besten rausbekommt. Es ist nämlich nicht so sinnvoll, den Granatapfel einfach in der Mitte aufzuschneiden...

Als erstes den "Deckel" oben abschneiden, dann den Granatapfel rundherum einschneiden, möglichst zwischen den Kammern mit den Körnern drin.

Dann den Granatapfel aufbrechen. Die dunklen Stellen sind von meiner recht unprofessionellen Bildbearbeitung. Ich hatte grad nicht so viel Zeit und hab ein wenig geschlampt. Ich hoffe, ihr seht mir das nach ;)

Und dann die Körner raustrennen. Ist ein bisschen Arbeit, aber lohnt sich^^
Die machen sich ganz toll zu Pancakes und auch im Obstsalat ;)

So und jetzt muss ich mich um meinen Zwerg kümmern. Es schallt schon laut "Mama" aus dem Kinderzimmer xD

Bis dann meine Lieben ...

Eure Jessy

1 Kommentar:

  1. Am Besten halbieren und mit nem Kochlöffel, der Hand oder was auch immer hinten draufschlagen. Am besten über ner Schüssel die du mit Wasser füllst. Die weißen Flusen schwimmen oben, die Kerne sinken dann. Geht 100 mal schneller finde ich :)

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